Getreten adeln wir uns selbst [LivePerformance]

28. Februar 2010

Elkes Salon, Koppenplatz 9, Berlin-Mitte

„Ich bin die Ostprinzessin, ein Wunder dieser Welt, ich habe kein Geld, ich habe Liebe. Ich rette die Welt ohne den Held, sozial radikal, ganz nah am Rand, und draußen, da schreib ich es an jede Wand: Menschlichkeit und Gerechtigkeit, wer die nur bellt, wer nur sich selbst gefällt, der wird bloßgestellt. Wir können nicht mehr sein als ein Knall im All, doch unsre Waffe ist das Licht der Welt, das Licht, das sie erhellt, und ich sage Euch: Wir bringen sie zu Fall! Denn ich bin die Ostprinzessin – und (…)“

Ostprinzessin zu Gast in Elkes Salon
Ostprinzessin zu Gast in Elkes Salon

Auferstanden aus Ruinen (E-Geige: Bernhard Christian)

Berlin: Mein erstes Mal und mein zweites (Ostprinzessin)

Flasche leer? 8 oder 15 Cent - das ist hier die Frage (Ostprinzessin)

Ostprinzessin zu Gast in Elkes Salon

25. Februar 2010

Samstag, 27. Februar 2010, 20 Uhr: Elkes Salon, Koppenplatz 9, Berlin-Mitte

Virtuelle Vernissage. Gezeigt werden die Werke folgender Künstler:

Armfried van Alzheim (ImBus & NacktScanner),
Ody Soys (Alienya Visions u.a.),
Cyber Spectives (Rixdorfer Expressionen).

Eine kleine Lesung „Essays aus der Schnuppe“:
Die _OstPrinzessin_ live.

Es sorgen für entspannte Musik:

Serge Danilow & Artus Unival.

Elkes Salon (Flyer)

Are you a man or a woman?

24. Januar 2010

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No!

Wir bauen uns ein Atomkraftwerk

23. Dezember 2009

Als die
Augen uns tränten,
den Armen wir spendeten,
Weihnachtsbrunnen uns blendeten,
dem Mangel an Energie wir uns grämten,
lag ein Hauch von Zimt, nein Kohle, in der kühlen Luft.

In den Centern und Arcaden glänzten - goldbesetzt -
die makellosen Maskeraden der vom Glück Getragenen,
welche unter dem Schmucke hell erleuchteter Kunststofftannen
zum Konsum hin sich besannen.

Ihre Erlösung jedoch nahte, die ganze Stadt strahlte,
zehntausend Jahre lang.

Energiewende

Sonderabschuss

2. Dezember 2009

Die Initiative MediaspreeVersenken versenkt in diesen Minuten im Kreuzberger Rathaus den Mediaspree-Sonderausschuss „Spreeraum“.

In dem bezirklichen Ausschuss, der nach dem 87%- Bürgerentscheid „Spreeufer für Alle“ im vergangenen Jahr ins Leben gerufen worden war, hatte die Initiative zuletzt kein Land mehr gesehen. Die vorgebliche „Bürgerbeteiligung“ erkannte sie nun als Farce. Nach dem unfreiwilligen Abschied ihres Sprechers hatte die AG Spreeufer eine neue Bewertung der Lage erarbeitet, die zu dem folgerichtigen Entschluss führte, den „Ihr-wart-aber-ja-dabei“-Ausschuss zu verlassen.

Bezirksbürgermeister Franz Schulz und seine grüne Fraktion haben, ebenso wie die mitregierende LINKE, die SPD-Fraktion und der Senat, in vielerlei Einzelentscheidungen immer wieder deutlich gemacht, dass sie nicht gewillt sind, das 87%-Votum der Bevölkerung gegen die Mediaspree-Planungen ernstzunehmen; sie haben sich einer konstruktiven Mitarbeit von Anfang an verweigert, nach außen hin aber immer den Schein des Handelns gewahrt. Der Sonderausschuss, in den die Initiative über mehrere „Bürgerdeputierte“ eingebunden wurde, sollte die Politik der minimalen Korrekturen legitimieren. Hinter vorgehaltener Hand gaben das Bezirksverordnete aller Fraktionen offen zu und wunderten sich vermutlich darüber, dass die Initiative den ganzen Spuk so engagiert, so hoffnungsvoll konstruktiv und so ernsthaft „mitgestaltet“.

Der aufrichtige Versuch, er ist gescheitert. Die Parteien-Politik, sie erweist sich als demokratieunfähig und -unwillig. Das Anliegen der Initiative, sowohl den Bezirk als auch den Senat in die Pflicht zu nehmen, die „Stadtentwicklung von Oben“, die andauernden Privatisierungen und den Verlust kommerzfreier sowie unbebauter Flächen zu stoppen, es sollte sehr bald untergehen. Das Hauptanliegen der Initiatoren, die Mietenexplosion, die Verdrängung und die „Aufwertung“ zu thematisieren und diesen profitgesteuerten, politisch geförderten Entwicklungen sogleich Einhalt zu gebieten, es lässt sich außerhalb der Mühlen der Beteiligungsmaschinerie glaubhafter vertreten. Die Parteischranzen in Amt und Würden, sie haben weiter an Glaubwürdigkeit verloren. Der den Gläubigen als Umarmung beschriebene Würgegriff, er hat heute seine Kraft verloren.

Live-Performance: What about destruction?

30. November 2009

*schnuppe Format 10 erschienen // Live-Performance in Xberg // „Ich hatte Angst!“

PHANTOM

*schnuppe Format 10 - PHANTOM:

24 Seiten über Begierde, Engel & Eliten, Geschlecht & Destruktion, Überdruss, Schwindsucht und Sichtbarkeit. Mit wissenschaftllicher Unterstützung, ‘nem Hilferuf, ‘ner bösen Seite und endgültigen Antworten. Ohne Wenn und Aber. Von Prinzessinenhand geformt.

Kostenlos erhältlich. Bestellbar per Email: ostprinzessin (ät) ostprinzessin.de
Auslegestellen u.a. in Mitte und Kreuzberg: Ackerkeller, Bergstr. 68; Projektehaus NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a

Im Rahmen der ABRISSBERLIN-Finissage Von der Verdichtung zur Vernichtung präsentierte die Ostprinzessin den dritten Teil ihrer Trilogie What about destruction?. In einer beängstigenden Live-Performance sank sie schließlich zu Boden, um nach dem zweiten Set des Westmonster dem Publikum als Untote erneut zu erscheinen und Teil 1 und Teil 2 der Trilogie zu präsentieren. Als Zugabe las die Ostprinzessin ihren Klassiker Ständig Rand.

ostprinzessin

ostprinzessin ostprinzessin ostprinzessin_tot ostprinzessin_untot westmonster_on_stage ostprinzessin_on_stage  Fotos 2-8: hansohneglück

Ostprinzessin darf nicht diskutieren

29. November 2009

Brunnenstraße 183

Es war ein martialischer Akt: Im Flutlicht, welches das Haus und den gegenüberliegenden Weinbergspark, in dem sich Ratlose und Empörte einfanden, grell erleuchtete, wurden die Fenster auf jeder Etage herausgebrochen. Der Park war zur Straße hin gesperrt. Polizei in militärisch anmutender Kluft sicherte die eilig gezogenen Grenzen mit Schäferhunden. Vom Himmel her dröhnte der Lärm eines Helikopters. Die Fensterbalken knackten. Einige Zivilpolizisten flachsten. Gelegentlich heulten die Sirenen eines der immerhin siebzig bis achtzig Einsatzfahrzeuge.

War etwa die dritte Generation der RAF aufgepürt worden? Diejenigen, die vor etwa zwanzig Jahren einen Siemens-Manager, einen Deutsche-Bank-Chef und einen Chef der „Treuhand“ ins Jenseits befördert hatten? Nein. Die Polizei selbst gab später zu, dass lediglich zwanzig vollkommen unverdächtige Personen friedlich aus einem Haus zu führen waren, in dem sie bis zu diesem Akt gewohnt hatten.

Am Rosenthaler Platz handelte ich mir auf dem Bürgersteig einen mündlichen Platzverweis wegen „Diskutieren“ ein. Das war nun schon der zweite in diesem Jahr, den ich tatsächlich unter dieser Begründung und ohne irgendeine Aktion meinerseits auf einem Bürgersteig erhielt. Sollte man sich wohl dran gewöhnen…

Der Schubs der handfesten Staatsgewalt, der mich sogleich fünf Meter weiter beförderte, erhöhte zwar mein Denkvermögen, ließ mich dann aber auch besonders intensiv an jene Vermögenden denken, denen ich diesen zu verdanken haben mochte.

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Fotos 2-8: Daniel S. Schaub

Ostprinzessin liest die Leviten (LIVE!)

17. November 2009

Präsentation der *schnuppe // Format 10. Inmitten des glamourösen Glitterglanzes der ABRISSBERLIN-Finissage Von der Verdichtung zur Vernichtung fragt die Ostprinzessin: „What about destruction?“.

ABRISSBERLIN Finissage

ABRISSBERLIN Finissage

Recht auf Stadt! Freitag, 27.11.2009 ab 19 Uhr, NewYorck im Bethanien

Finissage mit Diskussion, Livemusik und Lesung

Der Abriss von Gebäuden der Moderne geht einher mit dem Verfall gesellschaftlicher Substanz. Haben wir – geplagt von Phantomschmerzen – die Kraft, diesen Verfall zu stoppen? Wir diskutieren Henri Lefebvres „Recht auf Stadt“ zur „gesellschaftlichen Produktion von Raum“ und fragen: „Henri, kann man ohne ein revolutionäres Subjekt die Stadt erklären?“

Anschließend werden Daniel S. Schaubs Fotografien der gefährdeten Moderne abgerissen, die Ostprinzessin liest die Leviten, das Westmonster rockt den Raum und der Kapitalismus geht vorbei – Eintritt frei. Moderation: Karin Baumert.

www.abriss-berlin.de

Aus einer Mauer wurden tausend Zäune

9. November 2009

DDR-Automat

Kirschsaft für ‘ne Mark
Du hast überlebt
DDR-Automat

VEB und Kombinat
Du hast überlebt
DDR-Automat

Für Arbeit und Staat
Du hast überlebt
DDR-Automat

Staat der Sicherheit
Du hast überlebt
DDR-Automat

Der Mensch im Vordergrund
Du hast überlebt
DDR-Automat

Alles war besser
Du hast überlebt
DDR-Automat

Auch der Lügen-Apparat
Du hast überlebt
DDR-Automat

Ostprinzessin live on linoleum

19. Oktober 2009

E i n l a d u n g

Vom Rand der Wahrnehmung in die Mitte des Herzens:
ABRISSBERLIN brandmarkt das Stadtlifting.

Am Freitag, den 30.10.2009 laden wir ab 19 Uhr zu Ausstellungseröffnung, Diskussion und Livemusik in die NewYorck im Bethanien ein.

Was eröffnet uns die Moderne? Was zerstören der Kapitalismus und unsere unbedachte Gier? Diesen und anderen Fragen nähern sich Daniel S. Schaubs Installation und Fotografien architektonischer Artefakte der Moderne sowie das Westmonster musikalisch an. Mit einer Interview-Performance öffnen Karin Baumert und die Ostprinzessin den Raum zur Diskussion.

Der Eintritt ist frei. Getränke gibt es am Solitresen.
Die Ausstellung ist bis zum 27.11. in der NewYorck im Bethanien, Mariannenplatz 2a, Berlin-Kreuzberg zu erleben.

www.abriss-berlin.de
www.transformationsfelder.de
www.westmonster.de

Wegbeschreibung

Wo ist Ingeborg?

21. September 2009

Wo ist Ingeborg?

Planungsterroristin Junge-Reyer stellt sich

21. September 2009

Senatorin Ingeborg Junge-Reyer (SPD) ist überraschend zurückgetreten. Sie zieht damit die Konsequenz aus der Politik des Berliner Senats. Ihr Parteiaustritt sorgt für zusätzliche Unruhe.

In den letzten Jahren hatten sich vereinzelte Brennpunkte zu einem Flächenbrand ausgeweitet. Überall in der Stadt waren neue Brandherde entstanden. Ein Blick auf die Karte lässt das tatsächliche Ausmaß allenfalls für Teile der Stadt leise erahnen. Eine vollständige Darstellung gilt auch unter activists noch immer als unleistbar.

Die demokratische Legitimation für die Politik des Ausverkaufs der Stadtplanung war zuletzt auf einen historischen Tiefpunkt gesunken. Die Selbstherrlichkeit des Senats und seiner für Planungsterror zuständigen Repräsentantin Junge-Reyer wurde in zahllosen Publikationen - von rechts bis links bis undogmatisch - immer wieder ausführlich dargestellt, mit Pokalen für Ignoranz ausgezeichnet und vereinzelt gar mit multiplen Mordphantasien beantwortet. Stadt- und Verkehrsplanung waren in den vergangenen Jahren nahezu vollständig der Baumafia und ihren angeschlossenen Funkhäusern überlassen worden. Obwohl selbst die von Amts wegen bestellten Experten vermehrt zu der Einsicht rieten, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Menschen stärker zu berücksichtigen, wurde weiterhin nur Politik für Besserverdienende und im Interesse der „Vermarktung des Standortes“ betrieben. Alternative Ansätze wurden und werden überall in der Stadt bereits im Keim erstickt. Als Richtschnur gilt dabei: Je unkommerzieller ausgerichtet, desto schneller muss es getötet werden.

SPD, CDU und FDP trauten dem Diktat des Kapitals heilende Kräfte zu. Da auch Linke und Grüne dem Treiben wohlwollend oder müde gegenüberstanden, die Linken dem Mythos Arbeit verfallen waren und zusammen mit den Grünen - auf deren Weg ins „neue Bürgertum“ (Zitat: Renate Künast) - den Anschluss an die tatsächlich Grünen und tatsächlich Linken und die tatsächlich Undogmatischen lange schon eingebüßt hatten, entstand ein politisches Vakuum. Auch den Linken unter den Grünen und den Nichtbürgerlichen unter den Linken hatten Kraft und Mut gefehlt, den von Bertelsmann, Neue Soziale Marktwirtschaft und Co beherrschten Think Tanks etwas entgegenzusetzen.

Der jüngste und ausführlichste Beleg für die Selbstaufgabe emanzipatorischer Grundsätze ist - auf regionaler Ebene - das anti-visionäre Handeln im Sonderausschuss zu Mediaspree, wo Grüne und Linke die Mehrheit haben. In allen Berliner Bezirken zeichnet sich ein ähnliches Bild. Grüne und Linke sind schon längst nicht mehr die erhoffte Alternative und regierend nicht einmal mehr das geringere Übel. Wer das nicht glauben mag oder dies für eine verfehlte Analyse hält, der möge sich - wie ich oder Andere von uns, die das schon mitgemacht haben - zur Überprüfung einmal eine Weile den Protagonisten in der Eigenwelt der Parteien aussetzen und deren Denken und Handeln dabei genauer kennenlernen.

Was nutzt uns guter Kinderglaube, wenn die Wahrheit nun einmal ganz anders aussieht. Was bzw. wer nicht einmal auf Bezirksebene noch Hoffnungen auf soziale Vernunft zulässt - spätestens ab dem Zeitpunkt, wo Mitregieren angesagt ist -  kann auf Landes- und Bundesebene allemal keine glaubwürdige Alternative bieten. Die bestehende Parteiendemokratie hat sich überlebt. Sie ist innerlich verrottet. Eine kulturell und ideologisch banalisierte Öffentlichkeit befeuert und reproduziert sie dennoch ohne Unterlass.

Gut, dass wenigstens unsere neugeborene Parteilose dies begriffen hat. Wir wünschen der altgedienten Planungsterrorgenossin Ingeborg Junge-Reyer alles erdenklich Gute in ihrem neuen Amt als Friedhofsgärtnerin auf dem Zentralfriedhof Tempelhofer Feld.

Lang lebe Ingeborg!

Abgedankt. Fliegende Urkunde... ...auf dem Weg in den 14. Stock. ABRISS-Aktivistin Junge-Reyer Seitenwechsel.

Thälmannpark: Kritische Kultur auf der Kippe

19. September 2009

Aktionstag heute!

Aktionsbündnis Berliner Künstler
Was passiert?

14.00-24.00 Uhr, Galerie parterre: Ausstellung „Die grüne Tür“: Klaus Werner in Berlin

16.30 Uhr, vor Galerie und WABE: Rakatak (Percussionband)

17 Uhr, Jugendtheateretage – Podiumsdiskussion: „Wieviel kommunale Kultur wollen / können / müssen wir uns leisten?“
Berliner Politiker diskutieren mit Künstlern und dem Publikum über die Kultursituation in unserer Stadt.

Moderation: Petra Schwarz

Gäste: Dr. Michail Nelken (Kulturstadtrat Pankow, Linke), Alice Ströver (MdA, Bündnis90/ Grüne), Stefan Liebich (MdA, Linke), Björn Böhning (angefragt, SPD), Max E. Neumann (Vorsitzender des Kulturforum Berlin Nordost e.V. und Vorstandsmitglied des Kulturforum Stadt Berlin der Sozialdemokratie e.V.), Anneliese Schäfer-Junker (FDP, Bezirksvorstand Pankow), Claudia Steinke (CDU), Bettina Wegner (Liedermacherin), Walfriede Schmitt (Schauspielerin), Prof. Susanne Binas- Preisendörfer (Musik- und Kulturwissenschaftlerin), Ralf R. Ollertz (Halle Tanzbühne Berlin), Malah Helman (Performancekünstlerin, Aktivistin), Wolfgang Leber (Maler).

Eintritt frei.

19 Uhr, WABE – Open End, bis weit nach Mitternacht treten Schauspieler, Bands und Autoren auf.

Moderation: Walfriede Schmitt

Axel Prahl singt…
Bettina Wegner packt ihre Gitarre wieder aus…
Maria Simon, Bernd M. Lade und „Ret Ma rut“ leben Anarchie und punk…
Tom Jahn improvisiert Theatersport…
Käthe Reichel rezitiert Bertolt Brecht…
die Bolschewistische Kurkapelle Schwarz-Rot gibt ein lautes Kurkonzert…
IG Blech ist auch nicht leiser…
muSix sind Stimmakrobaten, ne A-Capella-Band…
auch Nino Sandow hat das Gold in der Stimme…
DAN!EL HiLpERT und Band ist deutscher Indie Pop/ Rock…
der Chansonnier Jürgen Walter will ein Clown sein…
Nadja Engel und Axel Werner lesen aus „Wolokolamsker Chaussee“ von Heiner Müller…
die Erich- Fried- Schule ist abgewickelt, aber ich ihr Chor singt…
der Narr greift zur Gitarre und wird von Maria Belova mit ner E- Mandoline begleitet…
Dario macht pop-punk-rock…
und Kolumbus Kill rockt, was die Verstärker hergeben.

Eintritt frei.

Gruß aus dem Feuerland-Exil

27. August 2009

Nach langem Bangen erreicht uns ein Lebenszeichen der Ostprinzessin. Das Ende der Palastferien wirft seine Schatten voraus - im Herbst wird es wieder heiß.

ostprinzessin-feuerland-exil

Stillleben: Nicht nur der Himmel ist für Alle da.

sommerpause.JPG

Oder wie es uns die Ostprinzessin vor ihrer Abreise - auf ein rosa Kaugummipapier gekritzelt - hinterließ: „Beschämt erdunkelnder Blumenstrauß, von seidenzarter Prinzessinenhand geklaut // sich ins Bild schummelnder 369-Meter-Zahnstocher“.

Eiszeit im Prenzlauer Berg

29. Juli 2009

Kühlen, Gefrieren, Konservieren

Heißlaufen und sich verbrauchen

Eiszeit im Prenzlauer Berg

Zurücklassen.